Montag, 26. April 2010

Liegen lernen

Donnerstag, 29. April 2010, 2.40 Uhr, SF2

Der Gymnasiast Helmut verliebt sich 1982 in seine Mitschülerin Britta, doch eine Woche, nachdem sie zum erstenmal miteinander geschlafen haben, zieht sie zu ihrem Vater nach San Francisco. Helmuts Hoffnung, dass sie nach einem Jahr zu ihm zurückkommt, erfüllt sich nicht. Ziellos lebt er vor sich hin. 1998 erfährt der inzwischen Zweiunddreißigjährige, dass seine derzeitige Freundin schwanger ist und das Kind haben will. Das schockt ihn so, dass er über sein Leben nachdenkt, Bilanz zieht und einen Entschluss fasst ...
"Liegen lernen", die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Frank Goosen durch Hendrik Handloegten, ist eine unspektakulär inszenierte und überzeugend gespielte Coming-of-Age-Komödie vor dem Hintergrund der Achtzigerjahre.

Ausführliche Inhaltsangabe und Filmkritik

Originaltitel: Liegen lernen – Regie: Hendrik Handloegten – Drehbuch: Hendrik Handloegten, nach dem Roman "Liegen lernen" von Frank Goosen – Kamera: Florian Hoffmeister – Schnitt: Elena Bromund – Musik: Dieter Schleip – Darsteller: Fabian Busch, Susanne Bormann, Birgit Minichmayr, Fritzi Haberlandt, Florian Lukas, Sophie Rois, Anka Sarstedt, Tino Mewes, Sebastian Münster, Beate Abraham, Wilfried Dziallas, Heinz Schubert, Norbert Stöss u.a. – 2003; 90 Minuten

Der Mann mit dem goldenen Arm

Donnerstag, 29. April 2010, 0.35 Uhr, ARD

Frankie kehrt nach einer Drogen-Entziehungskur und der Verbüßung einer Haftstrafe zu seiner Ehefrau Zosh zurück, die seit einem von ihm im betrunkenen Zustand verschuldeten Autounfall vor drei Jahren im Rollstuhl sitzt. Als Schlagzeuger will Frankie ein neues Leben anfangen, aber davon hält Zosh nichts, und Schwiefka, der illegale Pokerrunden organisiert, will den exzellenten Berufskartenspieler zurückhaben ...
Bei seiner Verfilmung des Romans "Der Mann mit dem goldenen Arm" von Nelson Algren orientierte Otto Preminger sich nur am ersten Teil der literarischen Vorlage. Mit sparsamen Mitteln inszenierte er ein realistisches, packendes Drama.

Ausführliche Inhaltsangabe und Filmkritik

Der Mann mit dem goldenen Arm - Originaltitel: The Man with the Golden Arm - Regie: Otto Preminger - Drehbuch: Walter Newman und Lewis Meltzer, nach dem Roman "Der Mann mit dem goldenen Arm" von Nelson Algren - Kamera: Sam Leavitt - Schnitt: Louis R. Loeffler - Musik: Elmer Bernstein - Darsteller: Frank Sinatra, Eleanor Parker, Kim Novak, Darren McGavin, Arnold Stang, Robert Strauss, John Conte, Doro Merande, George E. Stone, George Mathews, Emile Meyer, Leonid Kinskey, Frank Marlowe, Will Wright u.a. - 1955; 120 Minuten

Marnie

Donnerstag, 29. April 2010, 0.00 Uhr, ORF2

Marnie raubt als Sekretärin die Tresore ihrer Chefs aus und wechselt jeweils Job und Identität, um weitermachen zu können. Der junge Verleger Mark Rutland durchschaut sie und erpresst sie trotzdem zur Eheschließung, nicht zuletzt, weil es ihn reizt, Marnie zu beobachten und herauszufinden, wodurch sie frigide und kleptoman geworden ist ...
Vierzig Jahre nach seiner Entstehung wirkt der Thriller "Marnie" etwas altmodisch, aber es ist Alfred Hitchcock gelungen, einen durchgängigen Spannungsbogen und eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen.

Ausführliche Inhaltsangabe und Filmkritik

Originaltitel: Marnie - Regie: Alfred Hitchcock - Drehbuch: Jay Presson Allen, nach dem Roman "Marnie" von Winston Graham - Kamera: Robert Burks - Schnitt: George Tomasini - Musik: Bernard Herrmann - Darsteller: Tippi Hedren, Sean Connery, Diane Baker, Louise Latham, Bruce Dern, Martin Gabel, Alan Napier, Bob Sweeney, Mariette Hartley, S. John Launer, Edith Evanson u.a. - 1964; 130 Minuten

Im Juli

Mittwoch, 28. April 2010, 23.00 Uhr, SWR

Ein etwas weltfremder Referendar reist von Hamburg nach Istanbul, um dort eine Bekannte wiederzusehen, von der er glaubt, es sei die Frau seines Lebens. Erst nach vielen Abenteuern merkt er, dass die große Liebe nicht in der Ferne auf ihn wartet, sondern in Gestalt der Anhalterin, die er aus Hamburg mitnahm, längst neben ihm saß ...
In diesem Genre-Mix aus Road Movie, Romanze und Komödie plus ein bisschen Action ist die Plausibilität Nebensache. Fatih Akin setzt in mit unerwarteten Wendungen und ein paar unkonventionellen Gestaltungsideen auf leichte Unterhaltung: "Im Juli".

Ausführliche Inhaltsangabe und Filmkritik

Originaltitel: Im Juli - Regie: Fatih Akin - Drehbuch: Fatih Akin - Kamera: Pierre Aïm - Schnitt: Andrew Bird - Musik: Ulrich Kodjo Wendt - Darsteller: Moritz Bleibtreu, Christiane Paul, Mehmet Kurtulus, Idil Üner, Branka Katic, Jochen Nickel, Sandra Borgmann u.a. - 2000; 110 Minuten

Samstag, 24. April 2010

Scarface.Toni, das Narbengesicht

Mittwoch, 28. April 2010, 0.20 Uhr, ARD

Unter den Kriminellen, die während des "Mariel Boatlift" 1980 aus Kuba nach Florida kommen, sind auch Tony Montana und Manny Ribera. Nachdem sie im Auftrag des Drogenbosses Frank Lopez einen anderen Exilkubaner erstochen haben, sollen sie ein kleines Drogengeschäft mit Kolumbianern abwickeln. Dabei geraten sie in einen Hinterhalt, aber Tony lässt sich das Geld nicht abjagen, sondern bringt es Frank zurück und dazu noch 2 kg Kokain. Diese Aktion ebnet Tony den Weg nach oben ...
In der Neuverfilmung des Romans "Scarface" von Armitage Trail durch Brian De Palma verwirklicht Tony Montana den amerikanischen Traum auf seine Weise: als Albtraum. Das brutale Gangsterepos besticht durch vielschichtige Charaktere und ein komplexes Handlungsgeflecht.

Ausführliche Inhaltsangabe und Filmkritik

Originaltitel: Scarface – Regie: Brian De Palma – Drehbuch: Oliver Stone, nach einem Drehbuch von Ben Hecht bzw. dem Roman "Scarface" von Armitage Trail – Kamera: John A. Alonzo – Schnitt: Jerry Greenberg, David Ray – Musik: Giorgio Moroder – Darsteller: Al Pacino, Steven Bauer, Michelle Pfeiffer, Mary Elizabeth Mastrantonio, Robert Loggia, Miriam Colon, F. Murray Abraham, Paul Shenar, Harris Yulin, Ángel Salazar, Arnaldo Santana, Pepe Serna, Michael P. Moran, Al Israel, Dennis Holahan, Mark Margolis, Michael Alldredge u.a. – 1983; 170 Minuten

Falsches Spiel mit Roger Rabbit

Dienstag, 27. April 2010, 20.15 Uhr, SRTL

Der heruntergekommene Privatdetektiv Eddie Valiant wird 1947 von dem zwielichtigen Hollywood-Studioboss R. K. Maroon beauftragt, die Frau des Filmstars Roger Rabbit zu beschatten. Roger Rabbit ist kein Mensch, sondern ein Kaninchen, und zwar eine Zeichentrickfigur, ein Toon! ...
Das Besondere an der rasanten Detektivfilm-Groteske "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" ist die Interaktion von Menschen und Zeichentrick-Figuren. Fantastisch!

Ausführliche Inhaltsangabe und Filmkritik

Falsches Spiel mit Roger Rabbit - Originaltitel: Who Framed Roger Rabbit? - Regie: Robert Zemeckis - Drehbuch: Jeffrey Price und Peter S. Seaman, nach dem Roman "Who Censored Roger Rabbit?" von Gary K. Wolf - Kamera: Dean Cundey - Produktion: Steven Spielberg - Darsteller: Bob Hoskins, Christopher Lloyd u.a. - 1988; 95 Minuten

Dutschke

Dienstag, 27. April 2010, 20.15 Uhr, ZDF

Inhaltsangabe und Filmkritik geplant

Rudi Dutschke (Kurzbiografie)

Originaltitel: Dutschke – Regie: Stefan Krohmer – Drehbuch: Daniel Nocke – Kamera: Patrick Orth – Schnitt: – Musik: – Darsteller: Christoph Bach, Pasquale Aleardi, Emily Cox, Cornelia Dörr, Annic-Barbara Fenske, Matthias Koeberlin u.a. – 2010, 90 Minuten